Berg/Prophet Problem

Posted in serge in danger, sinnfrei on October 27th, 2013 by serge

Bin mir im Moment nicht sicher wie es in der normalen Welt funktioniert, jedoch in meiner ist es meistens so: A kontaktiert B, also möchte A etwas von B und versucht jegliche Umstände so angenehm wie möglich zu gestalten, damit dann B dieses etwas auch annimmt. Wenn jedoch A in Kontakt tritt und anschließend Forderungen stellt, hat er meiner Meinung ganz klar das Berg/Prophet Problem nicht verstanden. Wer möchte da nochmal etwas von wem?

Schlechte Kommunikation

Manche Headhunter sind echt unglaublich. Deren Sekretärin (oder wie auch immer die Anlock-, Anwerb-, “nach eventuell passendem Kandidat Such”-Damen genannt werden) ruft an, schickt mehrere Stellenvorschläge, läßt ein paar notwendige Fragen beantworten, fragt anschließend ob die vorgeschlagenen Jobs interessant wären, gibt dabei keinen Firmennamen preis und verweist auf ihren Vorgesetzten, zu dem man gefälligst zu einem Vorstellungsgespräch nach Timbuktu fahren muß, für den man einen Fragebogen – zum Teil bestehend aus den gleichen von ihr gestellten Fragen, jedoch größtenteils gleichend einem leeren Blatt Papier – ausfüllen muß und der Dir laut deren AGB nur auf Anfrage sagen wird, ob der mögliche neue Arbeitgeber sich dann doch nicht für Dich entschieden hat. Jetzt mal im Ernst: geht’s noch? Das ist die schlechteste Kommunikation, die ich mit jemandem hatte, bevor sie tatsächlich stattfand.

Schön ist, daß wenn man sich zu B’s Bedingungen – also nicht A’s, des Headhunters – auf einTelefonat zu einer festgesetzten Uhrzeit geeinigt hat, muß tatsächlich der Kontaktierte – also B – den Headhunter anrufen. Ja, es ist eine Kleinigkeit, jedoch geht es in die selbe Berg/Prophet Richtung. Wer möchte etwas von wem?

Kein Interesse

Befindet man sich dann endlich in der Telefonkonferenz und der Headhunter weiß dann auch endlich, daß man zusammen einen Termin hat (ist womöglich von seiner Sekretärin ohne Rücksprache eingetragen worden – zeigt jedoch klar, daß man seinen Kalender nicht im Griff hat) und er endlich alle Unterlagen herausgekramt hat, ist es recht interessant anhand der Stimmlage deutlich zu fühlen wie sein Interesse mit jeder Frage sinkt und er gereizt reagiert, wenn man ihn bittet seine Frage – fachspezifischer, in meinem Fall technischer Natur – zu spezifizieren. Man hört deutlich heraus, daß er aufgrund der Folgefragen entweder keine Erfahrung in dem Fach hat, in dem er eine Stelle vermitteln möchte, oder schlichtweg den Lebenslauf maximal überflogen und nicht durchgearbeitet hat. Unglaublich!

Und wenn wir schon bei “unglaublich” und “Headhunter” sind: wie kann denn das sein, daß man sich tagelang nicht meldet? Ich verstehe schon, daß man verkaufen möchte und fast jeden Job andrehen möchte, aber nicht melden? Wegen Reichtum geschlossen? Warum muß ich nachfragen, bekomme ich etwas bei Vertragsabschluß zwei bis sechs Monatsgehälter für effektiv maximal 16 Stunden Arbeit?

Sinnfreies verkaufen

Moment, war gelogen, jeden Job andrehen verstehe ich doch nicht – dabei schweife ich vom Berg/Prophet Thema ab. Ok, man steht unter dem Druck etwas zu verkaufen. Aber wieso denn nahezu jeden Job, der nur irgendwie in die gewünschte Richtung gehen könnte? Würde ein Leiter einer Einzelhandelskettenzweigstelle jemals eine Stelle als Kassierer annehmen, weil der gemeinsame Nenner beider Stellen der Einzelhandel ist? Glaube kaum! Warum sollte ein studierter Informatiker mit 7 Jahren Berufserfahrung, Weisungsbefugnis, Projekterfahrung, Fähigkeiten mehrere Teams zu koordinieren und umfangreichen Wissen im System Engineering irgendwelche Festplatten in irgend welchen Serverräumen tagein tagaus tauschen wollen?

Mach’ es selbst

Bei Headhuntern ist es wie bei jedem Mitarbeiter in jedem Beruf. Es kommt auf den einzelnen Menschen an, mit dem man zu tun hat. Jeder hat seine Defizite. Der eine mehr, der andere weniger. Alle wollen verkaufen, fast alle nicht das, was man sich wünscht. Wenn etwas richtig gemacht werden soll, macht man es dann doch lieber selbst.

to blog or not to blog

Posted in sinnfrei on September 5th, 2013 by serge

All diese vielen Texte, hinterlegt in tausenden von Blogs, wo führt uns das alles hin? Sind das Kennzeichen einer wichtigen Epoche, in der jeder seiner Meinung in jeglicher erdenklicher Form preisgeben kann und sollte? Welchen Mehrwert hat das? Ab wann ist es wert einen Blog Eintrag zu machen? Ab dem 141sten Zeichen, ab 200 Wörtern, ab 756 Sätzen? Wie wichtig ist das, was man geschrieben hinterlässt für die jetzige Umwelt oder noch mehr: für die Nachwelt?

Ist man plötzlich ein Literat, so daß eventuell die Chance darauf besteht sein “Lebenswerk” – sofern man es so nennen kann, in Form eines Buches gedruckt zu bekommen? Hat das gedruckte Wort überhaupt noch einen Wert, wenn man sogar Rosamunde Pilcher als Massenware zu Schleuderpreisen an die Hausfrauen und untalentierte Regisseure weitergibt? Würde der Buchkritiker des Jahrhunderts, Marcel Reich-Ranicki, sich dazu herablassen einen Blog auch nur vom Entferntesten anzuschauen, geschweige denn zu lesen und zu bewerten? Hat ein Blog überhaupt den Anspruch literarisch wertvoll zu sein oder müllt man das Netz mit Absicht mit Belanglosigkeit zu?

Muß ein Blog überhaupt in Kategorien unterteilt werden, um den Sinn dessen zu verstehen? Oder ist das reine Kommunikation mit der Außenwelt, eine Art Selbsterklärung mit und ohne Wunsch zur weiteren Diskussion seiner Gedanken? Welchen Sinn hat all das Geschriebene, wenn das einzige, das durch diese reizüberflutende Informationswut trotz sorgfältiger Selektion, nur noch Kokolores im Kopf verhaftet bleibt? Und inwieweit trägt das eben geschriebene der Vermüllung des Netzes bei, indem man über das Sein und nicht Sein von Blogs bzw. der vielen #tldr; Texte philosophiert? I don’t give a fuck.

men’s room

Posted in serge in danger, sinnfrei on September 27th, 2010 by serge

guess what has forced me to take a picture of this vending machine … o.O

men's room

blower fan from Singapore

Posted in sinnfrei on August 26th, 2010 by serge

I had to replace a blower fan in one of our switches. It is a very old switch, there is no support available. Because of that I had to order it in Singapore. That’s what they’ve shipped, a blower fan in a Tupperware box… Crazy guys *g*

könnte mal bitte jemand…

Posted in sinnfrei on October 25th, 2009 by serge

ich mag ein neues töff.
ne, wartet mal, ich würde generell mal nen töff führerschein besitzen wollen und dazu ein motorrad mein eigen nennen können… also mit dem hier würde ich mich definitiv zufrieden geben 😀

harley

ipod touch v3.0

Posted in sinnfrei on August 25th, 2009 by serge

nice, grad ipod update auf v3.0 gemacht. sachen quer tippen und lesen ist lustig und bequem 🙂

büroverschönering – neuer trend aus den usa

Posted in sinnfrei on July 22nd, 2008 by serge

extreme büro verschönering mit grünzeug 😉

büroverschönerung

meine berühmten doppelgänger ;)

Posted in sinnfrei on July 17th, 2008 by serge

und einer davon heisst sogar wie ich. OMG!!!



und sogar barack obama



auf manche ähnlichkeiten bin ich grad nicht stolz… :-/


what shall i say? ;)

Posted in sinnfrei on April 22nd, 2008 by serge

mein kürzel an der arbeit ist spe…

mein armer desktop

Posted in sinnfrei on April 10th, 2008 by serge

windows ist doch immer wieder toll, oder? 😉

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