fitbit charge

Posted in sport on June 5th, 2017 by serge

In 2014 war ich Sekunden davor einen Fitness Tracker Hype Rant zu schreiben. Ok, geschrieben habe ich ihn, jedoch nicht veröffentlicht. Damals hatte ich ein Jawbone UP, das ich letztendlich trotz regelmäßigen sportlichen Aktivitäten aufgrund der wenigen automatisierten Möglichkeiten nur noch als Wecker verwendet habe (vibriert am Handgelenk und weckt meine Frau nicht mitten in der Nacht mit lauten Geräuschen eines normalen Weckers).  Außerdem ist es mir innerhalb von zwei Jahren drei Mal kaputt gegangen und ich habe es letztendlich entnervt weggeschmissen. Ich wollte nie wieder eins.

Nach einer Weile habe ich mich dann doch verleiten lassen. Ich wollte eigentlich nur wissen wie hoch mein Puls den Tag durch so ist. Diesmal wurde es ein fitbit Charge.

fitbit Charge

Was mir besonders gefiel, war die Idee, daß mein Puls gemessen wird. Dann weiß ich wenigstens, daß wenn ich sage “ich hab’ Puls!”, er tatsächlich hoch ist.
Nebenbei “weiß” die App wie lange man geschlafen hat. Ist ja auch logisch, denn wenn der Puls deutlich fällt und man sich nicht mehr bewegt, schläft man meistens. (Oder ist in Ohnmacht gefallen oder meditiert oder oder oder, aber das sind Ausnahmeerscheinungen und die zählen nicht.)
Aufgrund des Pulses und der Dauer des höheren Pulses extrapoliert die fitbit App, ob man tatsächlich Sport getrieben hat. Könnte ja eigentlich auch ein stressiges Meeting gewesen sein, das kann das Ding jedoch nicht wissen. Außerdem schätze ich, daß das nicht so häufig vorkommt, denn die meisten Meetings sind sterbenslangweilig. Aber ich schweife ab…

Neben dem Puls mißt es die Schritte, die erklommenen Etagen und die verbrannten Kalorien. Das mit den Schritten ist recht amüsant, denn wenn man Motorrad fährt, zählt das Ding ebenfalls mit. Liegt wohl an der starken Vibration des Forty-Eight. Und das mit den erklommenen Etagen ist mir recht schleierhaft. Worauf basiert die Berechnungsgrundlage? Dauer der Schritte plus steigender Puls? Sehr merkwürdig.

Zusätzlich zu dem Genannten gibt es die Funktion des stummen Alarms, also Wecker. Das ist recht praktisch. Das Handgelenk vibriert und weckt Dich. Der Ehepartner wird nicht geweckt.
Außerdem vibriert das Handgelenk, wenn man angerufen wird. Ebenfalls praktisch, vor allem nachts wenn das Telefon stumm gestellt ist und man trotzdem erreichbar sein will (ja, man kann diese Funktion abstellen).

Obwohl das fitbit eher für Ausdauersportler gemacht ist (ich bin eher der Kraftsportler und hasse Ausdauersport), hat es recht nette Eigenschaften. Vor allem Pulsaufzeichnung und die tatsächliche Schlafdauer (erschreckend wie wenig Schlaf man sich gönnt) sind für jeden Sportler wichtig!

impressum