Motorrad Schuhe – Stylmartin Marshall

Posted in bike on June 24th, 2017 by serge

Bereits mit 17/18 Jahren habe ich mir Biker Boots von Buffalo erstanden. Schwarz. Wildleder. Sogar mit Stahlkappe. Alles in allem super Stiefel. Damals hatte ich keinen Führerschein für Motorräder, war noch nicht mal in Planung. Bei weitem nicht. Ich wollte sie einfach haben. So wie alle meine Schuhe, trage ich auch diese sehr regelmäßig. Na gut, von den 20 Jahren der Stiefel in meinem Besitz trug ich sie wahrscheinlich maximal 10 Jahre lang. Aber immerhin. Und da ich seit zwei Jahren tatsächlich einen Motorradführerschein mein Eigen nenne, haben die Stiefel ein Revival. Hooray.

Seit dem letzten Jahr mit wochenweise 35 bis 38 Grad wurde die Hitze in den Motorrad Stiefeln dermaßen unerträglich, daß ich nur noch mit Brett&Sons Schnürrschuhen gefahren bin. Äußerst unvernünftig, äußerst äußerst unvernünftig. Diese Schuhe sind fürs Büro. Punkt.

Stylmartin Marshall

Bei Lederschuhen mag ich Sohlen aus Leder. Etwas Anderes kommt mir für den Sommer als Unfug vor. Nein, Lederschuhe mit Ledersohle sind nicht selbstverständlich. Sogar Lloyds wechselte auf die preiswerte Variante mit Gummisohlen, um weiterhin marktfähig zu bleiben. Aber ich schweife wieder ab… Beim Motorradfahren ist mir jedoch genau diese Eigenschaft (Ledersohlen) fast zum Verhängnis geworden. Mehrmals bin ich beim Halten an der Ampel ausgerutscht und hätte das Motorrad fast hingelegt.

Stylmartin Marshall

Diesen Sommer hat es mir ebenfalls gereicht. Einerseits zu warm und andererseits kein passenden Schuhe. Ich begab mich zum Harley Händler meines Vertrauens, Bixe Zentralschweiz, und schaute mich dort um. Eigentlich wollte ich wieder Biker Boots, also eher Halbstiefel. Aber die waren mir zu globig. Somit fragte ich die nette Bedienung nach Motorradschuhen für den Sommer. Mir wurden Schuhe von Stylmartin empfohlen. Für folgende habe ich mich entschieden: Stylmartin Marshall.

Ich fahre jetzt seit über einem Monat fast täglich mit diesen Schuhen. Die Schuhe sind klasse. Bequem. Rutschfest. Sehen umwerfend aus. Sind fest. Gehen über die Knöchel, schützen somit. Und man schwitzt nicht wie in Stiefeln. Die Füße werden nur nass, wenn man keine Regenhose an hat (Wasser läuft am Bein entlang in die Schuhe). Ich würde sie definitiv wieder kaufen!

Flor de Selva

Posted in cigars on June 24th, 2017 by serge

Unlängst begab ich mich eines Abends nach der Arbeit zu Manuels und fragte die junge Bedienung, ob sie mir irgend etwas ähnliches, wie die Davidoff Series 702 Special R anbieten könnte. Leicht grübelnd gestand sie, dass es ähnliches eigentlich gar nicht gibt. 

Sie erklärte mir ein paar Zigarren und ich einigte mich darauf eine wunderschöne Zigarre im Robusto Format auszuprobieren – die Flor de Selva. 

Flor de Selva

In der angenehmen Atmosphäre des Fumoirs in Verbindung mit einem Assam Tee und einem netten Buch durfte ich die Zigarre rauchen. Sie empfing mich mit einem angenehmen Geschmack und cremigem Rauchvolumen. Für eine nette und recht entspannte Stunde am Abend sehr zu empfehlen. 

Davidoff 702 Series Special R bei Manuels

Posted in cigars on June 18th, 2017 by serge

Eines Nachmittags entdeckte ich beim Stöbern nach Zigarren bei Manuels eine Anzeige. Sie besagte, daß es eine Verkostung von Zigarren inklusive Tee geben würde. Davidoff Zigarren. Etwas verwundert habe ich @bendy_ch gefragt, ob er mitkommt.

Dort angekommen (ich war bis dato noch nie bei Manuels) empfing mich auf der unteren Etage leichter Geruch gerauchter Zigarren. Rechts wurden Kaffee inklusive Kaffeevollautomaten angepreist, links in einer 3.5 Meter hohen Vitrine eine MENGE an alkoholischen Getränken gefüllt in exotischen Flaschen. Meistens Rum.
In der oberen Etage landeten wir in einem Vorraum. Links der begehbare Humidor, rechts das Fumoir. Im Fumoir entgegnete uns eine Wolke voller Zigarrenrauch. Na gut, kein Wunder. Bei einer Verkostung war jeder Platz besetzt. Und alle fingen zum gleichen Zeitpunkt an zu rauchen.

Pünktlich um sieben wurden die Davidoff Special R verteilt und auch gleich für jeden Gast angezündet. Ein adretter junger Mann, Sam Reuter – verantwortlich für die Entwicklung neuer Zigarren und Blends bei Davidoff – erklärte uns sogleich die Zigarre, die Herkunft, wie sie hergestellt wurde usw.
Damals war ich noch recht neu was Zigarren betrifft. Ich konnte bei Zigarren kaum rechts von links unterscheiden. Die Zigarre war OK, mehr auch nicht. Beim Abreißen des Labels ist ein kleines Stück des Deckblattes abgerissen. Nur 1x1mm. Die Zigarre fing sofort an etwas fies zu schmecken. Wieder etwas über Zigarren gelernt.

Als nächster Tagesordnungspunkt kam der Tee. Assam Tee. Mit großen Augen wunderte ich mich nur über die Mischung von Zigarren und Tee. Sam Reuter erklärte während dessen die Herkunft des Tees und machte Witzchen darüber, daß wir unseren Frauen erzählen könnten ganz gesunden Tee getrunken zu haben usw. In der Tat war ich etwas erstaunt. Tee paßt zu Zigarren.

Davidoff 720 Series Special R
Kurz vor dem Ende der Special R wurden uns die Unterschiede der Davidoff 702 Series Special R näher gebracht. Sie soll 60-70% mehr Aromen haben. Ich war etwas skeptisch und erwartete nur Nuancen. Was hätte ich als Neuling schon herausschmecken können? Jedoch in der Tat, geschmacklich ist das DIE Zigarre! Kombiniert mit der Haptik, dem Zug, der Rauchentwicklung, dem absolut geradem Abbrand ist diese Zigarre für ca. 60 Minuten eines der Erlebnisse. (Vielen Dank an @bendy_ch für das Bild.)

Am Event habe ich die Zigarre nicht fertig geraucht. Zwei Zigarren hintereinander in einem Raum voller rauchender Zigarren war das etwas zu viel. Leicht schwankend und im Kopf beduselt mit einem schönen Eindruck der Special R 702 Series lief ich dann nach Hause.

Später, bei weiteren Gelegenheiten habe ich diese Zigarre geraucht. Das Erlebnis blieb. Das ist eine DER Zigarren! Absolut zu empfehlen. Seit dem suche ich nach vergleichbaren Zigarren, es kommt bis jetzt noch keine an die Special R 702 Series heran.

fitbit charge

Posted in sport on June 5th, 2017 by serge

In 2014 war ich Sekunden davor einen Fitness Tracker Hype Rant zu schreiben. Ok, geschrieben habe ich ihn, jedoch nicht veröffentlicht. Damals hatte ich ein Jawbone UP, das ich letztendlich trotz regelmäßigen sportlichen Aktivitäten aufgrund der wenigen automatisierten Möglichkeiten nur noch als Wecker verwendet habe (vibriert am Handgelenk und weckt meine Frau nicht mitten in der Nacht mit lauten Geräuschen eines normalen Weckers).  Außerdem ist es mir innerhalb von zwei Jahren drei Mal kaputt gegangen und ich habe es letztendlich entnervt weggeschmissen. Ich wollte nie wieder eins.

Nach einer Weile habe ich mich dann doch verleiten lassen. Ich wollte eigentlich nur wissen wie hoch mein Puls den Tag durch so ist. Diesmal wurde es ein fitbit Charge.

fitbit Charge

Was mir besonders gefiel, war die Idee, daß mein Puls gemessen wird. Dann weiß ich wenigstens, daß wenn ich sage “ich hab’ Puls!”, er tatsächlich hoch ist.
Nebenbei “weiß” die App wie lange man geschlafen hat. Ist ja auch logisch, denn wenn der Puls deutlich fällt und man sich nicht mehr bewegt, schläft man meistens. (Oder ist in Ohnmacht gefallen oder meditiert oder oder oder, aber das sind Ausnahmeerscheinungen und die zählen nicht.)
Aufgrund des Pulses und der Dauer des höheren Pulses extrapoliert die fitbit App, ob man tatsächlich Sport getrieben hat. Könnte ja eigentlich auch ein stressiges Meeting gewesen sein, das kann das Ding jedoch nicht wissen. Außerdem schätze ich, daß das nicht so häufig vorkommt, denn die meisten Meetings sind sterbenslangweilig. Aber ich schweife ab…

Neben dem Puls mißt es die Schritte, die erklommenen Etagen und die verbrannten Kalorien. Das mit den Schritten ist recht amüsant, denn wenn man Motorrad fährt, zählt das Ding ebenfalls mit. Liegt wohl an der starken Vibration des Forty-Eight. Und das mit den erklommenen Etagen ist mir recht schleierhaft. Worauf basiert die Berechnungsgrundlage? Dauer der Schritte plus steigender Puls? Sehr merkwürdig.

Zusätzlich zu dem Genannten gibt es die Funktion des stummen Alarms, also Wecker. Das ist recht praktisch. Das Handgelenk vibriert und weckt Dich. Der Ehepartner wird nicht geweckt.
Außerdem vibriert das Handgelenk, wenn man angerufen wird. Ebenfalls praktisch, vor allem nachts wenn das Telefon stumm gestellt ist und man trotzdem erreichbar sein will (ja, man kann diese Funktion abstellen).

Obwohl das fitbit eher für Ausdauersportler gemacht ist (ich bin eher der Kraftsportler und hasse Ausdauersport), hat es recht nette Eigenschaften. Vor allem Pulsaufzeichnung und die tatsächliche Schlafdauer (erschreckend wie wenig Schlaf man sich gönnt) sind für jeden Sportler wichtig!

Montecristo Nr. 4 – Nachtrag

Posted in cigars on June 3rd, 2017 by serge

Hier ein Nachtrag zu den Montecristo Nr. 4 vom Denner.

In der Zwischenzeit hatte ich weitere dieser Zigarren. Immer schön gelagert in meinem Adorini Humidor (danke an Florian) bei 70% Luftfeuchtigkeit.

Glücklicherweise waren sie nicht mehr so extrem dicht gepackt wie die erste Zigarre. Der Geschmack war bei jeder Zigarre recht interessant. Ein bisschen wie beim ägyptischen Bier Stella. Die Ägypter sagen dazu: “Eine Kiste mit 12 verschiedenen Geschmacksrichtungen”. Jede Zigarre schmeckte deutlich anders als die andere. Recht amüsant. War auf jeden Fall in Ordnung. Nichts Besonderes, jedoch in Ordnung.

Montecristo Nr. 4

Seltsam fand ich bei so ziemlich jeder Zigarre, dass sie ab irgend einem Zeitpunkt einen extremen Schiefbrand hatten. Und diesen Schiefbrand konnten sie definitiv nicht ausgleichen. Sehr schade eigentlich, denn es nervt schon etwas …

Fazit: Jep, auch bei Denner kann man Zigarren kaufen. Ist ein wenig Glückspiel, man hat anschliessend etwas Aufwand bei Lagerung und man weiss nicht wie die Zigarren anschliessen schmecken würden, man kann es jedoch machen.

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